Pressemitteilung der CDU-Ortsunion Hamm-Uentrop


Pressemitteilung der CDU Uentrop

 

 

CDU Uentrop sieht südliche Erweiterung des Uentroper Gewerbegebiets kritisch
Oberg: „RVR-Regionalplan so nicht zustimmungsfähig!“

 

Hamm-Uentrop.         „Die Erweiterung des Uentroper Gewerbegebiets auf den Feldern von Norddinker-Heide zwischen den Straßen Im Tal, Horsthölterweg und der A2 ist den Bürgern aus Norddinker, Frielinghausen und Uentrop nicht zuzumuten.“ stellte der CDU-Vorsitzende in Uentrop Peter Oberg klar. Oberg weiter: „Die CDU begrüßt grundsätzlich die Ansiedlung und Erweiterung von Industriebetrieben. Wir wissen: Es geht um Arbeitsplätze für die Menschen in unserer Stadt. In der Vergangenheit haben wir die Entwicklung und Erweiterung wie z.b. von Westfleisch, Hoffmeier und Claas aus guten Gründen unterstützt. Auch Neuansiedlungen wie z.B. Goldbeck, Reiling, das GuD-Kraftwerk und der Bau von Block D und E der RWE fanden unsere Zustimmung. Für zukunftsfähige Arbeitsplätze haben wir in Uentrop viel erreicht. Wir sind aber davon überzeugt, dass, bevor neue Flächen aus der Landwirtschaft entnommen werden, die vorhandenen Flächen geprüft und aktiviert werden müssen – so zum Beispiel das ehemalige Baufeld auf dem RWE Gelände oder die Nachnutzung der Flächen der Altblöcke A, B und C. Wir gehen davon aus, dass ca. 80 ha in Uentrop und Schmehausen als Gewerbe- und Industriefläche ausgewiesen sind, die derzeit ungenutzt oder unbebaut sind.“

 

Das Gebiet in Norddinker ist nach Ansicht der CDU Uentrop nicht nur wertvolle landwirtschaftliche Nutzfläche, sondern auch durch die Nutzung des Reit-, Zucht- und Fahrvereins und die Veranstaltungen der Treckerfreunde Norddinker wichtiger Ankerpunkt des kulturellen Dorflebens im Stadtbezirk. Ebenso dient dieser Bereich als grüner Puffer für die Dorfbewohner zum jetzigen Industriegebiet.

 

Nachdem in der letzen Woche öffentlich bekannt wurde, das der RVR eine solche Planung in den Entwurf des Regionalplans aufnehmen will, war die Empörung der Bürger aus den betroffenen Ortsteilen groß. Auf der Bürgerversammlung am 16.01.19 wurde der große Widerstand und der Zusammenhalt der Bevölkerung sehr deutlich. Die Uentroper CDU fordert und setzt sich dafür ein, diese Fläche in der Ratsvorlage und der Stellungnahme der Stadt Hamm zum Regionalplan als nicht geeignet bzw. nicht durchsetzbar einzustufen.

Bereits auf der Bürgerversammlung sagte der zuständige Beigeordnete des RVR, Herr Martin Tönnes, dass es bei Widerstand der Stadt Hamm auch in anderen Kommunen Möglichkeiten für neue Industriegebiete gebe und er dann keine „Karteileichen“ in seinen Planentwurf einzeichnen werde. „Wir wollen mitten in der Landschaft keine weitere Gewerbe- und Industriefläche“, machte der Uentroper CDU Chef Peter Oberg abschließend deutlich.

 

 

 



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